Warum Ärzte nicht meine Freunde werden. Oder: Die große Geld-Macherei

Die Pharma-Industrie ist eine riesige Geld-Maschine. Nicht nur, dass sie große Geschäfte mit Medikamenten und Krankenhäusern macht – nein auch die gesunde schwangere Frau und ihr Baby sind herzlich Willkommen in diese Maschinerie miteinzusteigen.
Und die meisten Ärzte machen da natürlich super mit.

In meinen 2 Schwangerschaften und den weiteren verpflichtenden Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen hatte ich 3 Frauenärzte und 5 Kinderärzte. Ich wechselte also relativ oft für 10 Untersuchungen pro Schwangerschaft/Kind den Arzt.
Insgesamt hatte ich also für 20 Untersuchungen 8 Ärzte, und die meisten davon sahen mich nur 1-2 Mal, bis ich wieder wechselte. Meine Unzufriedenheit war so immens. Und die meisten Ärzte so „frech“.


{Das Geschäft mit dem Ultraschall}

Mein erster Frauenarzt war ein Kassenarzt und ging nicht auf meine Sorgen bezüglich Ultraschall ein. Er kehrte das einfach vom Tisch und meinte, dass das alles nicht stimme. So überzeugte er mich auf der Liege Platz zu nehmen, obwohl ich eigentlich mit der festen Überzeugung hingegangen war, dass ich keinen Ultraschall machen würde. Ich war jedoch nicht stark genug.
Als die Sekretärin mir dann auch noch mehr Termine andrehen wollte, als überhaupt nötig (bzw. verpflichtend) waren, ging ich auf die Suche nach einem privaten Arzt, da ich mir hier nur wie eine Nummer vorgekommen war und ich hoffte, dass es bei einem Privatarzt anders sein würde.

Mein zweiter Frauenarzt (privat) wollte mir ernsthaft weismachen, er könne meine Hausgeburt nicht an meine Hebamme freigeben, wenn ich den Ultraschall in der letzten Untersuchung nicht machen würde. Man müsse ja sehen, in welcher Lage das Kind gerade liegt um eine sichere Hausgeburt machen zu können.
Dass er mit meiner Hebamme eigentlich gar keinen Kontakt hatte, spielte wohl keine Rolle.
Auch als ich ihm erzählt, dass meine Hebamme es durchaus mit ihren eigenen Händen ertasten könne, wie das Baby gerade liegt, entlockte ihm nur einen müden Blick.
Hätte ich nicht so wehement darauf bestanden diesen Ultraschall nicht durchzuführen, so hätte mich dieser Arzt ja tatsächlich glauben lassen, dass das stimme, was er mir da sagte. Und ich hätte diesen Ultraschall über mich und mein Baby ergehen lassen.
Schließlich bekommt er ja Geld für seine Arbeit; seine Beschallungen und Rezeptchen die er ausstellt.

{Niedrige Eisenwerte}
In einer Schwangerschaft sinken normalerweise die eigenen Eisenwerte, da der Körper diese anderswertig für das Kind und die Schwangerschaft benötigt. In einem gewissen Ausmaß ist es also ganz normal, dass diese Werte niederer sind bzw. im Verlauf der weiteren Schwangerschaft noch etwas mehr sinken.  

Irgendwo habe ich sogar einmal gelesen, dass diese niedrigen Eisenwerte sogar so sein müssen (also ein ganz natürlicher Prozess in den man nicht eingreifen braucht) – leider weiß ich heute die Quelle nicht mehr. Falls ich sie jedoch wieder finde, gibt es hier einen Nachtrag dazu.

Nachtrag: Die Quelle weiß ich leider immer noch nicht, aber es ging darum, dass bei niedrigen Eisenwerten nicht so schnell Infektionen stattfinden können, die die Schwangerschaft negativ beeinflussen könnten. Mutter Natur ist also schlau und unser Körper handelt intelligent.

Meine Ärzte verschrieben mir sogleich ein paar Eisenpräparate zur „Vor-Sorge“ oder schrieben mir Rezepte für andere Mittelchen.
Erst als ich von selber nachfragte, ob man diese Eisenwerte denn nicht natürlich über die normale Nahrung wieder steigern könnte, gingen sie darauf ein und gaben es nur teilweise zu oder taten so, als wäre dies über die Nahrung zu schwierig und nur mit den Präparaten möglich.

Obwohl meine Eisenwerte laut Ärzten gegen Ende der Schwangerschaften recht niedrig waren, nahm ich niemals die verschriebenen Eisen-Präparate und achtete ehrlich gesagt auch nur sporadisch auf eine eisenhaltige Ernährung.
Ich hatte dadurch keine merkbaren Nachteile.

{Hausbesuche für die 1. Untersuchung des Babys}
Bei meinen beiden Kindern wollte ich gerne einen Arzt der für die 1. Untersuchung in der 1. Lebenswoche einen Hausbesuch machen würde.
Auf Anfragen bei den Ärzten hieß es da erstaunlicher Weise oft, dass es möglich wäre, aber man könne dann eben keinen Hüftultraschall machen. Na gut – das wollte ich ja sowieso nicht.
Als es dann jedoch tatsächlich so weit war, sah das ganze etwas anders aus und ich fand nur eine Ärztin im Umkreis, die uns Tatsächlich einen Hausbesuch abstattete.

{Beschallung für die Neugeborenen}
Die Frau (Büro, Assistentin) meines zweiten Kinderarztes wollte mir einreden, dass mein Sohn für seine erste Untersuchung in seiner 1. Lebenswoche einen Hüftultraschall durchzuführen hätte. Ansonsten würde der Doktor keine Untersuchung durchführen (und keinen Stempel geben).
Ich wusste es besser und konnte mich wehren.
Es wurde mir jedoch unterstellt wie unverantwortlich ich sei, dass ich diese Untersuchung nicht mache.
Dieser Kinderarzt sah mich nach dieser Untersuchung auch nicht mehr.

{Fleisch macht schlau}
Meine dritte Kinderärztin hielt uns einen Vortrag über die richtige Baby-Ernährung in den ersten Lebensmonaten/jahren. Sie stand vor uns und predigte (da wir ihr sagten wir seien Vegetarier; das Wort Veganer nahm ich erst gar nicht in den Mund), dass Kinder unbedingt Fleisch essen müssen, da sie sonst weniger intelligent werden würden.
Ich denke meine Tochter und auch mein Sohn sind sehr intelligent, lebensfroh und schlau. Und das ganz ohne Fleisch… Merkwürdig.

{Impf-Vortrag verstanden}
Die gleiche Ärztin hielt uns auch sogleich einen ewig langen Vortrag über das Impfen. Natürlich waren wir dagegen und hatten ihr das bereits mitgeteilt.
Unsere Meinung wurde jedoch nicht wirklich akzeptiert und man überfuhr mich mit Prospekten und Kommentaren und Impf-Weisheiten.
Der Wechsel der Kinderärztin stand fest.

{Schlecht abgeschnitten}
Von diesen 8 Ärzten kann ich gerade mal 2 Ärztinnen „empfehlen“. Zwei die immerhin auf einen eingehen und die eigene Meinung akzeptieren. Bei denen man sich nicht als kranker Patient fühlt und keine Bauchkrämpfe bekommt, wenn der Termin vor der Türe steht.
2 von 8 – Das ist ein schlechter Schnitt.

Falls es mein Leben so möchte und ich noch einmal schwanger werden sollte bzw mich dazu entschließe noch ein Kind zu gebären, so würde ich auf Ärzte verzichten und meine Schwangerschaft arztfrei in Harmonie und Ruhe beschreiten.
Ich würde keine €60,- bis €90,- mehr ausgeben für eine 5-10 minütige herzlose Untersuchung, die mir im Endeffekt mehr Kummer, Sorgen und Ängste bereitet, als mir lieb ist.

Ihr lieben Ärzte: Nein Danke.

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In dankbarer Liebe
Ariella Sophie

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