Mach dich frei. Oder: Zurück zur Weiblichkeit

frei

Willkommen in der Zeit der Freiheit. Wir dürfen nun frei sein und zu uns selber stehen. Wir brauchen keine Angst mehr haben und können der “Normalität” den Rücken zuwenden. Hinterfrage alte Denkmuster und vorgegebene Meinungen. Nichts ist so wie es scheint.
 
Sei wie du bist, sei einfach du. Lebe dich und sei frei.


In diesem Sinne mach dich frei von den Dingen, die dich Blockieren und die dein wahres Wesen zurückhalten. Versuche deinen Körper und deine Kraft wieder zu spüren und vergiss die gesellschaftlichen Tabus und das Schubladen-Denken.
Nachstehend 10 Dinge, von denen sich jede Frau frei machen darf:

1. Tampon-Freiheit
Vergiss dieses kleine Ding, dass du dir allmondlich lieblos in die Vagina stopfst und dadurch dein ganzes Energiesystem blockierst.
Versuche dich stattdessen an der freien Menstruation und lerne deinen Körper wieder kennen.
Wenn’s auf Anhieb gar nicht klappt, verwende besser (Stoff-)Binden. Vergiss Tampons, sie schaden deinem Frauenkörper mehr, als du glaubst.


2. BH-Freiheit
Ah, wie gut es sich anfühlt diese unbequemen engen Schalen abzunehmen! Wir Frauen brauchen keinen ständigen Busenhalter. Er macht in Wahrheit genau das, was wir nicht wollen: Unsere Brüste schlapp, denn der Brustmuskel verkümmert unter diesem Kleidungsstück, er wird nicht gebraucht. Nur merkt das dann niemand mehr, weil der Busen ständig künstlich gehalten wird.
Das ist aber nicht gut für unsere Freiheit und unser Gewebe. Wir sind eingeengt, es zwickt und zwackt.
Auch wurde schon einiges darüber berichtet, dass gerade so ein BH Schuld an Brustkrebs sein kann. Was ja auch verständlich ist, da ständig etwas auf dei Brust DRÜCKT und dir sogar deine natürliche Atmung behindert.
Weg damit. BH-frei durch den Tag leben ist angesagt.

3. Pillen-Freiheit
Heutzutage kaum zu fassen, aber es gibt noch immer so viele Frauen die die Pille nehmen. Nimmst du noch die Pille? Lass es bitte bleiben!
Die Pille ist eine der schlimmsten Erfindungen in der Frauengeschichte. Sie beeinflusst deinen Körper auf hormonelle Weise und bringt somit eigentlich alles komplett durcheinander. Kein Wunder, dass dieses kleine Ding es schafft, dass Frauen größere Brüste bekommen und man die Regel „kontrollieren“ kann. Ganz abgesehen davon, dass die Pille deinem Körper ständig eine Schwangerschaft vorgaukelt. Wenn du wüsstest wieviel Lebens-Energie dein Körper dafür benötigt!
Finger weg davon. Lerne die natürliche Verhütung kennen und erforsche deinen eigenen Körper.
Nimm besser ein Kondom bevor du wieder zur Pille greifst.
(Dies gilt eigentlich für alle hormonellen Verhütungen; nicht nur die Pille)

4. Waagen-Freiheit
Die Waage ist dein bester Freund, sie ist ehrlich und zeigt dir knallhart jeden Tag wieviel du wiegst.
Selbst wenn ich mir vorgenommen hatte mal für eine Woche nicht zu wiegen, zog mich dieses Ding immer wieder an und ich wog mich doch. Um dann natürlich enttäuscht über diese Zahl am Display zu sein. So etwas Absurdes. Eine Waage kann dir niemals sagen wie GUT du dich fühlst. Sie reduziert dich auf eine Zahl, sonst nichts.
Verbanne dieses Gerät aus deinem Haushalt und lerne dich mit nacktem Körper vor den Spiegel zu stellen und dich liebevoll anzusehen. Berühre dich liebevoll, schenke deinem Körper aufmerksamkeit und sage dir wie schön du bist.

5. Masken-Freiheit
Jede Frau macht sich gerne hübsch – das ist doch klar. Ein bisschen Make Up da, ein bisschen Wimperntusche dort, Lippenstift, Lidschatten, Nagellack, …
Aber wie fühlst du dich denn ohne Maske? Kannst du dich noch in den Spiegel schauen und schaffst du es auch ohne Make Up aus dem Haus zu gehen? Wenn nein, dann solltest du dein Make Up etwas reduzieren.
Sich hübsch zu machen ist eine Sache, die andere ist sich dahinter zu verstecken und zu glauben man wäre ohne dieser Maske nicht schön genug.
Wage den Selbstversuch und gehe ohne Make Up einkaufen. Erst wenn du dich pudelwohl dabei fühlst, bist du zu dir selbst zurückgekehrt.
 
Das heißt nicht, dass du dich nie wieder schminken sollst/darfst.
Schau aber, dass du deinem Körper etwas Gutes tust und verwende nur Naturkosmetik und natürliche Produkte. Dein Körper wird dir danken, wenn du die Chemie aus deinem Haushalt wirfst.

6. Arzt-Freiheit
Bist du eine gesunde vitale Frau? Sehr schön! Warum rennst du dann ständig zum Frauenarzt? Das muss nicht sein. Du brauchst keine regelmäßige „Kontrolle“ deines Körpers. Dein Körper ist gut wie er ist, er ist super und großartig.
Bist du schwanger? Auch als Schwangere musst du nicht zum Frauenarzt rennen, wenn du dich gesund und vital fühlst. Kein Arzt dieser Welt kann dir sagen wie es DIR geht, das kannst nur du fühlen. Höre auf dich und deinen Körper und schiebe die Verantwortung nicht von dir weg.

7. Vergleichs-Freiheit
Höre auf dich mit anderen Frauen zu vergleichen. Du bist einzigartig und wunderschön. Niemand sieht so aus wie du, niemand hat deine Nase, deinen Bauch, deine Augen, deine „Makel“ und deine Schätze.

8. Wert-Freiheit
Höre auf andere Menschen zu bewerten. Nicht nur du darfst sein wie du bist, sondern auch die anderen sind genau richtig. Wenn du über andere wertest, dann sind es meist Dinge, die mit dir selbst zu tun haben. Richte nicht über andere, bleibe bei dir.

Und noch zwei Freiheiten für die Kleinen:

9. Windel-Freiheit
Als Mama hast du sicher schon davon gehört oder etwas darüber gelesen. Probier es einfach aus, Stress dich nicht damit. Es soll leicht gehen und Spaß machen. Wenn es dich überfordert ist es nicht gut, versuche es dann ein paar Wochen später noch einmal, wenn du den Impuls spürst.
Egal ob Windel-frei oder nicht: Lass die Kleinen nach dem Baden oder auch einfach so mal für einige Zeit nackt herumkrabbeln/laufen. Sie müssen nicht ständig dieses Plastikteil an sich spüren.
Experimentiere doch auch einfach mal mit Stoffwindeln. Vielleicht ist es genau das Richtige für dich und dein Kind.
 
10. Brei-Freiheit
Sieh an, sieh an. Babies brauchen keine Breikost.
Das habe ich bei meinen zwei Kleinen gemerkt. Die wollten diese Brei-Geschichte beide nicht. Und gezwungen hab ich sie dann natürlich auch nicht.
Wenn du stillst, dann braucht dein Baby eigentlich nichts zusätzlich. Du wirst es selber merken, wenn dein Baby neugierig wird auf feste Nahrung. Lass dir einfach Zeit und sei aufmerksam. Das Baby weiß genau was es braucht und möchte.
Möglich dass es bereits mit 4 Monaten nach Nahrung verlangt, möglich dass es erst mit einem Jahr Neugierde zeigt. Am liebsten Knabbern und Lutschen sie dann an Gemüse-Stücken und Obst herum. Sie wollen es selber angreifen und erkunden.
Mit Brei kommt man da nicht weit. Höre auf dein Baby.
 
 
So wünsche ich dir viel Spaß beim Zelebrieren deiner neuen Freiheit(en)!

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In dankbarer Liebe
Ariella Sophie

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