Gleichberechtigung. Oder: Dass ich nicht lache

frau-mann
Frauen wurden sehr lange Zeit hinten angestellt. Der Mann galt als erhaben und mächtig. Die Frau sollte gehorchen und hatte nichts zu sagen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sich die Frauen wieder Gehör verschaffen konnten. Heute stehen wir vor dem Thema Gleichberechtigung.
Heute haben Frauen „Männerjobs“, Frauen tragen Hosen, Anzüge und den Kurzhaarschnitt, Frauen sind karrieregeil. Männer kümmern sich um den Nachwuchs, Männer nehmen sich Karenz und stehen mit der Schürze vor dem Kochtopf, Männer haben nicht mehr die „Hosen“ an.
Gleichberechtigung hier, gleichberechtigung da, tralala.
Männer und Frauen sind gleich! Ach, sind sie das? Dass ich nicht lache.Ich halte nicht viel von dieser Gleichberechtigung, dieser Gleichstellung von Frau und Mann.
Eine Frau ist ganz anders als ein Mann. Ein Mann ist nicht wie eine Frau.
Beide sind, um sich zu ergänzen. Keiner kann den anderen ersetzen. Jeder hat seine ganz besonderen Eigenschaften und genau das ist auch gut so. 

{Weniger Gleichberechtigung, mehr Liebe}

Es geht also weniger um tatsächliche Gleichberechtigung. Frauen haben nunmal von Natur aus weniger Muskelmasse, dafür mehr Fettgewerbe. Frauen haben von Natur aus die weibliche Intuition, gefühlsbetonte Stimmungsschwankungen und können Geborgenheit und Ruhe ausstrahlen.
Mütter schaffen ein geborgenes Zuhause für die Liebsten, können gut mit Düften und Dekoration umgehen. Sie sind für das Innen.

Viel mehr aber geht es um Respekt, mehr Verständnis, mehr Liebe.
Frauen wollen verstanden werden oder zumindest, dass man sie mit ihren ganzen Emotionen, Gefühlen und Schwankungen so liebt, wie sie nun mal sind. Frauen wollen gehalten werde mit ihrem ganzen Wesen.
Das hat nichts damit zu tun, dass Frauen in einem Kohlewerk arbeiten wollen oder sich im Fitnesscenter an den Männern messen und sich pralle Muskeln antrainieren.

{Geburt ist Frauen-Sache}
Und das mein ich vollkommen ernst. Eine Frau ist dazu geschaffen Kinder zu gebären. Ihr Körper kann das von ganz alleine, wenn er mit der Natur im Einklang ist und die Frau sich in Hingabe auflösen kann.

Es ist ja schon ein bisschen zwanghaft, wie man heutzutage versucht dem Mann irgendeine Rolle in diesem Vorgang zu geben.
Er könne ja die Nabelschnur durchschneiden, oder das Kind auffangen. Oder einfach nur die Hand der Mutter halten und sie streicheln. Der Partner als Geburtsbegleiter, der für dich da ist, dich massiert, dir gut zuredet, …
Ich fand diese Idee anfangs auch schön, dass mich mein Partner unterstützt und er da ist; Jemand dem ich vertrauen kann, sodass ich nicht alleine bin.

Aber ganz ehrlich: Das ist irgendwie überflüßig.
Nichts gegen den Mann, nichts gegen die Liebe zwischen Mann und Frau.
Selbst wenn man den Partner so sehr liebt, ist es nichts „Gemeines“ wenn die Frau den Liebsten bei der Geburt einfach nicht braucht.
Es ist einfach eine Sache der Frau. Die Frau hat die Gebärmutter, die Frau trägt das Kind in sich, die Frau ist für die Geburt gemacht. Und das Baby ist in Einklang mit der Mutter. Und beide zusammen sind ein Team in diesem Prozess. Niemand anderer wird hier sonst noch gebraucht.

Vor und nach der Geburt ist es natürlich sehr schön, wenn der Mann gleich da ist und seine Unterstützung schenkt – er soll sich ja nicht ausgeschlossen fühlen oder selbst kein Interesse an der Geburt oder dem Kind zeigen. Aber während dem Geburtsprozess sollte er sich eher zurückziehen, damit die werdende Mutter in ihre volle ungestörte Kraft finden kann.

Denn jeder Mensch, der der Geburt beiwohnt kann ein Störfaktor sein. Jeder nimmt Einfluss – bewusst sowie unbewusst. Also kann auch der Partner möglicherweise eine Geburt (unbewusst und ungewollt) behindern oder erschweren.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Wenn du einen Partner hast, der dir wirklich alle Wünsche blind von den Augen lesen kann und du vollkommen frei und schamlos alles vor ihm erledigen kannst – ja dann kann er bestimmt eine schöne Hilfe während der Geburt sein.
Nur, wann ist dies wirklich der Fall?
Wenn dich dein Mann während den Geburtswellen massiert, und du es gar nicht so angenehm empfindest – oder wenn er dir etwas ins Ohr flüstert um für dich da zu sein, und du das aber gerade gar nicht hören willst – solche Situationen reißen dich aus deinem Geburtsprozess heraus und du musst wieder anfangen in deine Mitte zu kommen.
Besser der Mann zieht sich ab einem bestimmten Zeitpunkt leise zurück und lässt die Frau mit sich selbst alleine.

Die Natur hat sich diesen Plan schon gut überlegt :)
Du bist stark genug. Alleine.

symbol_small

In dankbarer Liebe
Ariella Sophie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *