Die Lotusgeburt. Oder: Eine langsame und sanfte Abnabelung

Bei meiner ersten Geburt als Hausgeburt mit Hebammenbegleitung hatten sich mein Partner und ich entschlossen unsere Tochter als Lotusgeburt auf die Erde zu bringen.
So schön war der Gedanke von dieser sanften Abnabelung. Einfach mal in Ruhe ankommen, sich spüren und die neuen Eindrücke verarbeiten.
Vor knapp 2 1/2 Jahren fand man zu diesem Thema im Internet noch nicht viel. Man musste schon ein bisschen suchen, um genaueres zu erfahren.

Heutzutage ist das schon ganz anders – das Web sprudelt voller Informationen und Erfahrungen zum Thema Lotusgeburt.

 

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Vorbereitung Allein-Geburt. Oder: Mehr nach innen

Für Geburten werden heutzutage sehr viele Dinge im Außen vorbereitet. Da gibt es Check-Listen mit Besorgungen und mit Wünschen, wie die Geburt verlaufen sollte.

Im Krankenhaus stehen Geräte zur Verfügung, Ärzte, Schwestern, diverse Utensilien von Geschirrln über Tücher, aber auch die Geburtszange oder die Saugglocke, das Krankenhaus-Bett, bei Bedarf eine Wanne, und auch der Wehentropfen, etc, etc.
Für die Hausgeburt empfiehlt die Hebamme Handtücher, Einweg-Unterlagen, Eimer, Windeln, Wochenbett-Höschen, … für die Geburt gibt es ein Gerät, um die Herztöne abzuhören, es gibt homöopathische und/oder anthroposophische Tropfen, etc etc.
Es gibt Vorbereitungskurse, bei denen man Geburts-Stellungen, Massage-Techniken und Atem-Übungen kennenlernt.
Viele Vorbereitungen und Mittel, die alle im Außen liegen. Dabei wäre die innere Einstellung der Mutter viel wichtiger, als alles was man im Außen finden kann.
Bei der Allein-Geburt lassen wir große Vorbereitungen mal beiseite und kümmern uns im Vorfeld um diese wichtigeren Dinge. Wir wenden uns gezielt nach Innen.

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Gleichberechtigung. Oder: Dass ich nicht lache

Frauen wurden sehr lange Zeit hinten angestellt. Der Mann galt als erhaben und mächtig. Die Frau sollte gehorchen und hatte nichts zu sagen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis sich die Frauen wieder Gehör verschaffen konnten. Heute stehen wir vor dem Thema Gleichberechtigung.
Heute haben Frauen „Männerjobs“, Frauen tragen Hosen, Anzüge und den Kurzhaarschnitt, Frauen sind karrieregeil. Männer kümmern sich um den Nachwuchs, Männer nehmen sich Karenz und stehen mit der Schürze vor dem Kochtopf, Männer haben nicht mehr die „Hosen“ an.
Gleichberechtigung hier, gleichberechtigung da, tralala.
Männer und Frauen sind gleich! Ach, sind sie das? Dass ich nicht lache.Ich halte nicht viel von dieser Gleichberechtigung, dieser Gleichstellung von Frau und Mann.
Eine Frau ist ganz anders als ein Mann. Ein Mann ist nicht wie eine Frau.
Beide sind, um sich zu ergänzen. Keiner kann den anderen ersetzen. Jeder hat seine ganz besonderen Eigenschaften und genau das ist auch gut so. 

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Mach dich frei. Oder: Zurück zur Weiblichkeit

Willkommen in der Zeit der Freiheit. Wir dürfen nun frei sein und zu uns selber stehen. Wir brauchen keine Angst mehr haben und können der “Normalität” den Rücken zuwenden. Hinterfrage alte Denkmuster und vorgegebene Meinungen. Nichts ist so wie es scheint.
 
Sei wie du bist, sei einfach du. Lebe dich und sei frei.

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Das wunderbare Geburts-Erlebnis. Oder: Das große Schweigen

Ein Kind ist etwas Schönes. Ein Kind ist ein kleines Wunder.

Wenn eine Mama von der Schwangerschaft erfährt ist es im ersten Moment oft mal eine Achterbahn der Gefühle – sobald man sich aber klar ist, dass man dieses kleine Wunder, das man nun in sich trägt, liebt ist so eine Schwangerschaft eine der schönsten Sachen auf der Welt.
Man freut sich über die Schwangerschaft und genießt die kommende aufregende Zeit. Man beobachtet den wachsenden Bauch, die ersten Bewegungen des Kindes, den vibrierenden Schluckauf des Babys, die sanfte Tritte gegen den Bauch.
Am Ende der Schwangerschaft freut man sich wie verrückt auf dieses kleine Wesen, das bald ankommen wird. Man besorgt Kleidung, Windeln, richtet sogar eventuell ein Kinderzimmer ein und man kann es schon gar nicht mehr erwarten, endlich das Kind in den Armen zu wiegen.
Aber über den eigentlichen Geburtsprozess will man nicht so gerne nachdenken, oder?

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{GEBURTSBERICHT} Meine erste Allein-Geburt. Oder: Jetzt aber richtig!

Kurz nach der Geburt meiner Tochter wurde ich erneut schwanger.

Ohweh, dachte ich. Die Erfahrung der ersten Geburt lag mir noch zu gut in Erinnerung.
Und mir blieb jetzt eigentlich nicht viel Zeit zu überlegen, wie ich es diesmal besser machen könnte – Gefordert mit meiner kleinen Tochter und der erneuten Schwangerschaft blieb nicht viel Raum für entspannente Momente, so wie in der ersten Schwangerschaft.
Der Alltag war geprägt von meiner Tochter und forderte 24 Stunden am Tag meine Energien.

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{GEBURTSBERICHT} Meine erste Haus-Geburt. Oder: Irgendwie nicht so ganz stimmig

Bereits in meiner ersten Schwangerschaft war mir klar: Ich gehe in kein Krankenhaus, um mein Kind zu gebären.

Also musste eine Hebamme her. Da ich mir ziemlich viel Zeit gelassen hatte und beinahe erst im letzten Trimester versuchte eine Hebamme zu finden, stand ich natürlich etwas unter Stress und der Angst, dass ich keine mehr finden würde, die noch Zeit für mich und die Geburt meiner Tochter hätte, und ich dann doch noch ins Krankenhaus zur Geburt müsse.

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Verpflichtende Untersuchungen für das KBG. Oder: Was viele Mütter nicht wissen

Im Mutter-Kind-Pass werden alle Untersuchungen der Schwangeren und des Neugeborenen bzw des Kindes festgehalten und bescheinigt. Mit Stempel und Unterschrift bestätigt der Arzt die durchgeführte Untersuchung. Diese schickt man dann zum Versicherungsträger, um dies alles nachzuweisen und sein Kinderbetreuungsgeld zu bekommen.

Leider sind viele Mütter von dieser finanziellen Stütze abhängig und lassen deswegen diese Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen über sich ergehen. Auch ich war eine jener dieser Frauen.

Was viele aber gar nicht wissen ist Folgendes:

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Warum Ärzte nicht meine Freunde werden. Oder: Die große Geld-Macherei

Die Pharma-Industrie ist eine riesige Geld-Maschine. Nicht nur, dass sie große Geschäfte mit Medikamenten und Krankenhäusern macht – nein auch die gesunde schwangere Frau und ihr Baby sind herzlich Willkommen in diese Maschinerie miteinzusteigen.
Und die meisten Ärzte machen da natürlich super mit.

In meinen 2 Schwangerschaften und den weiteren verpflichtenden Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen hatte ich 3 Frauenärzte und 5 Kinderärzte. Ich wechselte also relativ oft für 10 Untersuchungen pro Schwangerschaft/Kind den Arzt.
Insgesamt hatte ich also für 20 Untersuchungen 8 Ärzte, und die meisten davon sahen mich nur 1-2 Mal, bis ich wieder wechselte. Meine Unzufriedenheit war so immens. Und die meisten Ärzte so „frech“.

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Schwangerschafts-Untersuchungen. Oder: Sorgen bereits vor der Geburt

Wie konnte es geschehen, dass so etwas Natürliches wie eine Geburt heutzutage wie eine Krankheit behandelt wird?

Sobald man schwanger ist, läuft man zum Frauenarzt. Dort wird Blut genommen, Urin getestet, gewogen, vermessen und der Ultraschall durchgeführt.
Man ist Patient und wird auch so behandelt. Als hätte man eine schwere Krankheit.
Jeder Weg zum Arzt wird von Gedanken begleitet wie:

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